Thema der Woche
Thema der Woche
Generalunternehmer ACHTUNG
Was heißt Generalunternehmer?
Man glaubt, sich was damit was Gutes zu tun?
Wenn man nicht gerade ein öffentliches Gebäude baut, braucht man keinen Generalunternehmer (GU).
Ein Gu vergibt Gewerke an andere Unternehmer weiter (Sub-Unternehmer) die sich auf Ihr Gewerk spezialisiert hat, zB. Elektriker, Heizungsbauer usw.
Der Staat führte in den letzten Jahren viele Pflichten für die Gu`s ein, wie zB.: ist er verantwortlich, für illegale Arbeiter, für das korrekte Abführen der Sozialversicherung usw..
Grundsätzlich ist dies zu begrüßen, doch ist dies ein Mega-Verwaltungsaufwand, der viel Arbeit und somit Geld kostet.
Auch leidet beim Gu die Flexibilität. Schnell mal an der Baustelle eine Änderung vom Subunternehmer machen lassen geht nicht, ohne Zustimmung vom Gu.
Kommen Mängel zum Vorschein, ist einzig alleine der Gu dafür verantwortlich. Ein Sub-Unternehmer haftet nie gegenüber dem Endkunden. So kann es schon mal passieren, daß nachdem der Gu seine Tätigkeit eingestellt hat, wegen Insolvenz, Alterspension oder wie auch immer) der/die Bauherr/in mit Ihren Mangel über bleibt.
Wenn nun rund 10 Firmen an einen Haus mitwirken, die wie unserem Falle von uns terminlich koordiniert werden, ist es auszuschließen, daß alle Firmen zusperren.
Somit splittet man das Risiko auf.
Der ganze GU-Aufwand kostet rund 5-10% mehr und bringt private Bauherren überhaupt nichts!
Dies ist unsere Meinung und wir beantworten gerne Ihren speziellen Fragen dazu.
Ihr AlfHausTeam
Wann soll man sich entscheiden?
Auf der Messe in Tulln erlebte ich immer wieder, daß manchen Bauherren/in mich mit der Aussage „ wir wollen im März beginnen!“ überraschten, denn beim Nachfragen stellte sich heraus, daß nicht einmal eine Baubewilligung vorlag!
Wie soll das gehen.
Hier einmal ein Ablauf, wie es in Oö abläuft.
Nachdem die Entscheidung getroffen wurde, mit wen man baut (diese wird immer später getroffen, dh, immer näher am gewünschten Baubeginn)
bekommt man einen Entwurf, wo der Verkaufsplan die Grundlage darstellte.
Hat man am Entwurf selber nichts aus zusetzten, gibt man diesen bei der Gemeinde ab.
Einmal im Monat ist ein Bausachverständiger vom Bezirksbauamt da und gibt zu Entwurf ab.
Wenn dann Änderungen gewünscht werden, kann man diese (nur kleine) Änderungen einfliesen lassen und man bekommt den Einreichplan normalerweise in 5-facher Ausfertigung ein paar Tage später.
Darauf müssen dann die Nachbarn Ihren Einspruchsverzicht bestätigen und man kann einreichen.
Da meist der Sachverständige nur einmal im Monat (bei größeren Gemeinden 2mal im Monat vor Ort ist) hat man hier mit schon mind. 2 Monate für dies benötigt.
Nachdem nun die Baugenehmigung da ist, kann man den Werkplan zeichnen und sich die Termine fixieren lassen. Vorher Termine vereinbaren kann Geld kosten, wenn dann zB.: der Termin nicht eingehalten werden kann, weil die Gemeinde doch was gefunden hat, was geändert werden muß.
Hier das praktische Beispiel: Kauf Haus in KW 3, Vorabzug in Kw 5, Einreichung in Kw 9, Baugenehmigung in Kw 10. Termine bei Kellerbauer rund 5-8 Wochen Vorlaufzeit! Also, bis daß man dann einen fertigen Keller hat vergehen im optimalsten Fall „nur“ 16 Wochen, also 4 Monate.
Natürlich geht`s schneller, doch in der Regel soll man dieser Sache Zeit geben. Auch die Werkplanung ist sehr wichtig, hier sollen Info vom Küchenbauer genauso einfliesen, wie die vom Installateur, Heizungsbauer und Elektriker.
Dann kann man Fenster bestellen. Diese brauchen auch mit Sonnenschutz bei machen Firmen 8-12 Wochen Lieferzeit. Wir arbeiten mit einem Fensterhersteller zusammen, der innerhalb von 4-6 Wochen liefert, exklusiv für AlfHaus.
Gerne geben wir zu diesen Punkten genauer Auskunft, melden Sie sich bitte
Ihr AlfHausTeam
PS: lesen Sie den nächsten Beitrag zum Thema der Woche ab Montag hier an gleicher Stelle. Haben Sie einen Themenvorschlag, senden Sie Ihn bitte an office@alfhaus.at
Danke
Hausbauen Gestern und Heute ! wie sich alles ändert !
"Ein Bauherr äußert den Wunsch, ein Hausnummernschild an einen Holzpfahl zu nageln.
1960:
Ein Bauarbeiter nagelt das Schild an, bedankt sich für eine dafür erhaltene Flasche Bier und geht.
Dauer: 20 Sekunden.
1970:
Bauarbeiter geht zu Polier. Der gestattet das Einschlagen des Nagels und nimmt wohlwollend die Flasche Bier und eine Leberkässemmel in Empfang.
Dauer: 20 Minuten
1980:
Bauarbeiter geht zu Polier; der zum Bauleiter. Dieser bespricht die Problematik mit dem Bauherrn bei einem Mittagessen, das der Bauherr bezahlt.
Dafür verrechnet er dem Bauherrn nur eine Regiestunde sowie eine Schachtel Nägel. Dauer 2 Stunden.
1990:
Bauleiter holt (nach dem Mittagessen) drei Offerte bei Subunternehmern ein.
Vergibt den Auftrag an den Billigstbieter, schlägt 10% Generalunternehmerzuschlag auf und legt dem Bauherrn eine Rechnung + 20% Ust. Dauer 2 Wochen
2000:
Bauleiter informiert Firmenchef. Dieser holt fünf Angebote bei Einmanngesellschaften ein. Den Zuschlag bekommt der Billigste, verrechnet wird der Teuerste plus 12% Generalunternehmerzuschlag. Dauer 2 Monate
2008:
Gleiche Prozedur wie 2000, jedoch zusätzlich:
Behördenbescheid, in dem ein statischer Nachweis verlangt wird sowie die Zustimmung des Architekturbeirates. Parallel dazu läuft eine Umweltvertäglichkeitsprüfung an.
Der Arbeitsvorgang wird in den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan der Baustelle eingearbeitet. Sicherheitsfachkräfte werden tätig. Der Hammer wird CE- zertifiziert, der Nagel aus einer Liste EU- zugelassener Befestigungsmittel ausgewählt.
Der Arbeiter wird akademisch unterwiesen, wie der Nagel einzubringen ist. Er muss jedoch vorher noch zum Arbeitsmediziner, der seine geistige und körperliche Eignung für die Tätigkeit "Nagel einschlagen" attestiert. Wenn alles gut geht, die Umweltverträglichkeitsprüfung positiv ausgeht und die Bedenken des Architekturbeirates abgeschmettert werden können, darf der Nagel eingeschlagen werden. Ein Ziviltechniker beobachtet mit Argusaugen den ordnungsgemäßen Vorgang und siegelt das Abnahmeprotokoll.
Nagelstatik und Abnahmeprotokoll fließen in die "Unterlagen für spätere Arbeiten" ein. Der Generalunternehmerzuschlag wird auf 30% nachjustiert. Dauer 2 Jahre."
Prosit 2012
damit man in Ruhe die Probleme, die jeder hat,
lösen kann.
Euer AlfHausTeam
Preiserhöhungen TdW KW 50
Nun trudeln Sie ein, die Werbegeschenke der Lieferanten, da eine Flasche Wein mit Werbung drauf, da ein Handtuch und von den anderen ein paar Feuerzeug.
Was aber die Außendienstmitarbeiter mit im Gebäck haben, ist weniger erfreulich.
Es sind die Erklärungen der vorangegangenen Mails und Briefe (siehe auch die Jpg-Datei) oder gleich auch die Preiserhöhungen in Form von neuen Preislisten.
Ich kann es zum Teil verstehen, manche Firmen aber toben sich richtig aus.
Wehren kann man sich nicht aber kaum. Ob groß oder klein, jede Firma hat da die Last zu tragen und weiter zu geben, an den Endkonsumenten.
Auch wir werden leider unsere Mehrkosten weiter verrechnen müssen.
Zwar werden wir intern wieder dran arbeiten, effektiver zu werden und können deshalb manche Preiserhöhung abfedern, doch bitten wir um Verständnis, daß wir auch am 1.1.2012 die Preise anpassen.
Euer AlfHausTeam
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